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2012 - Dohle

 

Vogel des Jahres 2012 - Dohle

© Kurt Bouda / pixelio.de

 

Vielleicht wird uns in diesem Jahr, wenn Sie uns auf einer unserer Exkursionen begleiten, auch manchmal der Vogel des Jahres 2012, die Dohle, begegnen. Leider hat die Zahl dieser geselligen und kontaktfreudigen Vögel in Deutschland stark abgenommen. In manchen Bundesländern stehen sie bereits auf der Roten Liste. Der Grund für den kontinuierlichen Rückgang der Bestandszahlen: Der Dohle fehlt es - wie vielen anderen Tieren auch - an Nistplätzen und an ausreichender Nahrung.

Dohlen sind Allesfresser, die sich meist ihre Nahrung am Boden suchen. Sie lieben es deswegen abwechslungsreich: Ideale Nahrungsgründe sind vielfältig strukturierte Landschaften mit Wiesen, Weiden, Brachflächen, Parks, Gärten, Feldgehölzen oder Wäldern, die nach Möglichkeit extensiv genutzt werden. Es gilt also, derartige Landschaftselemente zu erhalten bzw. zu fördern.

Das ist keine einfache Aufgabe angesichts einer immer stärker werdenden Ausbreitung von Wohn- und Gewerbegebieten und einer weiteren Intensivierung in der Landwirtschaft, die sich in der letzten Zeit insbesondere in der rasanten Ausbreitung von Mais-Dauerkulturen zeigt.

Dohlen bewohnen gerne jegliche Art von Höhlen und Nischen. Wegen ihrer Vorliebe für Kirchtürme nannte man sie früher auch „des Pastors schwarze Taube“. Nisthilfen in Kirchtürmen zu schaffen kann also eine effektive Maßnahme zur Unterstützung des Brutgeschäftes sein. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch der Schutz von Altholzbeständen z.B. in Parks, Wäldern oder Alleen, besonders, wenn sie natürliche Höhlen besitzen.

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